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Sicherlich erinnert sich jeder
Andratx-Reisende, -Kenner oder gar -Liebhaber an den ersten Blick auf
dieses Stadtpanorama, das sich am oberen Rand der Straße von Palma nach
Andratx, anpreist. Im nahezu westlichsten Teil der Insel, am südlichsten
Zipfel des gigantischen Tramuntana-Gebirges, liegt in einer Talsohle
- ausgebreitet - die Stadt Andratx. Herrlich zum Ansehen und einladend um
sich „zu Hause zu fühlen“.
Das touristische Ereignis von Andratx
ist der Wochenmarkt am Mittwoch, der viele hundert Besucher aus den
benachbarten Badeorten anzieht. Am Nachmittag kehrt der Alltag wieder
ein, und der Fremdenverkehr, der die Stadtkasse kräftig klingeln lässt,
beschränkt sich erneut auf Puerto de Andratx, den 5,5 km von der Stadt
entfernten Hafen.
Der Fremdenverkehr kommt hier sogar ohne
richtigen Strand aus; die Badebucht Cala Llamp ist zwar erschlossen,
doch viele der anderen felsigen Buchten erreicht man nur per Boot.
In den wenigen Hotels gibt es nur eine
begrenzte Bettenzahl. Wer hier Urlaub macht, bezieht ein Ferienhaus von
Freunden oder den eigenen Zweitwohnsitz, sei es auf der Halbinsel La
Mola oder an den Hängen, wie Cala Marmacen, Cala Llamp, Cala Moragues
und Montport, rings um diesen wunderschönen Hafen.
Das Bonmot, dies sei
der schönste Hafen des Mittelmeers, hat sich bezahlt gemacht: Puerto de
Andratx ist teuer geworden. Aber die Hafenpromenade mit ihren
Restaurants und Boutiquen ist hübsch, und die Sonnenuntergänge auf La
Mola sind unübertrefflich. |